Vom Werkprojekt zur Werkschau

Ein Same wird zur Blume

 

 

28. November 2015; die Idee gemeinsam „zu kunsten“, gemeinsam einen kreativen, gestalterischen Weg zu gehen wurde am ersten InArtes Tag „Community werden“ formuliert. Dieser Idee folgte eine Einladung zum gemeinsamen „Weiterspinnen“. 2016 fand sich eine Gruppe zusammen, aus ehemaligen StudienabgängerInnen ISIS/ InArtes, DozentInnen und Interessierten. Angeregt wurde ausgetauscht. Einen eigenen Gestaltungsprozess beschreiten, gemeinsam eine Performance wagen oder beides? Für die Gruppenstruktur wählten wir eine wechselnde Sitzungsleitung, die sich auf das nächstfolgende Treffen vorbereitete. Die Treffen sollten ca alle 3 Monate stattfinden und uns Einblick in unseren Werkprozess geben. Finanziell war jede Person, für ihr eigens Werk verantwortlich. Demokratisch wählten wir das Thema „Schichten“ und „Vielsicht“.

Der Prozesseinblick bei den Treffen war toll und ermöglichte eine Anteilnahme und weiterführende Inspirationen. Wir wollten nicht nur „kunsten“, wir wollten unsere Werke und Performances auch an einer Ausstellung zeigen.

Die Raumsuche führte uns in das Zeughaus Uster, das für uns räumlich und auch finanziell geeignet schien. Um unseren Werken den letzten nötigen Schliff zu geben, fanden wir uns für ein Wochenende zusammen in einem Lagerhaus ein. Eigene Unsicherheiten fanden Gehör und vertiefende Gespräche gaben Klarheit. Zwei Jahre, waren wir nun gemeinsam unterwegs und die Ausstellung zur Werkschau: Schichten sichten, vom 20.-22.4.2018 im Zeughaus Uster, zeigte eindrücklich, die entstandenen Werke und Performances.  Es war eine tolle Sache.

 

 

Für mich war es eine sehr inspirierte Zeit, ich möchte sie nicht missen. 

 

 

Nun möchte ich euch für ein nächstes Werkprojekt einladen. Wer hat Lust auf eine künstlerische Auseinandersetzung mit sich, mit anderen?

 

Ich freue mich auf eure Antwort:

 

Karin Deola, Vorstand InArtes

verein@inartes.ch